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abschied von neumünster august 09
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kieler nachrichten 24. juli 09
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"für die vögel II" hfk bremen
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"brennen für die kunst" hfk bremen
abschiedsausstellung im syker vorwerk
von professor fritz vehring 13 +1
syker kreiszeitung 17. juni 2009
syker kurier 5. juni 2009
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shz 13. oktober 2006
kn 9. dezember 2006 "Das Reich der Töpferin"
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weserreport 22. oktober 2006
weserkurier nord 21. oktober 2006
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Brennen für die Kunst
Ausstellung im Syker Vorwerk: Stationen des Künstlers Fritz Vehring an der Bremer Hoschschule für Künste
Syke (fm)
Syke - "Brennen für die Kunst" - Titel einer Ausstellung, die noch bis zum 20. September im Syker Vorwerk, Zentrum für zeitgenössische Kunst, zu sehen ist.
Alles andere als eine gängige Ausstellung. Alles andere als ein übliches Umfeld. Die ehemalige Heimstatt der Landräte beherbert ein idealles und greifbares Lebenswerk des Syker Künstlers Professor Fritz Vehring
Die Ausstellung beleuchtet gleichsam die künstlerischen Stationen seines Lehrkonzepts an der Bremer Hochschule für Künste von 1986 bis 2009.
Gemeinsam mit Schülern stellt der Syker unter dem Motto 13 + 1 Arbeiten in gebranntem Ton aus.
In die Ausstellung führte Vehrings Kollege Peter Rautmann in bildhafter Sprache ein. Rautmann nimmt die Mehrdeutigkeit des Titels Brennen für die Kunst gefangen. Um Kunst zu machen, bedürfe es einer Begeisterung für die Sache, Sich einer kreativen Tätigkeit hinzugeben, sei ein Priveleg und eine Verkörperung des Menschseins, sagt Raumann und nimmt eine Anleihe bei Schillers, homo ludens ("denn der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt")
Zwei Dinge kommen für Rautmann zusammen: das Material, der Ton, und die Begeisterung, der Geist, der das Material belebt, wie es bereits in der Genesis heißt.
Brennen für die Kunst hat für ihn aber auch einen zweiten Sinn: Der Ton, das geschmeidige, biegsame, formare Material, das jedem Fingerdruck, Impuls des Kreateuer nachgibt, wird zum Schluss gebrannt, erhält seine definive, feste Form im Brennprozess, in der die gefundene Form erstarrt und zugleich verwandelt wird. Das weiche mutiert zu fester Gestalt, aber noch mehr, mit zunächst unscheinbaren Farben und Glasuren überzogen, erstrahlt die gebrannte Form im leuchtenden Gewand, als Phönix aus einer erdfarbigen Tonmasse entsteigt, zeigt sich eine zumeist verborgene Qualität.
Am Ende seiner künstlerischen Lehrtätigkeit an der Hochschule schaut Fritz Vehring zurück auf sein künstlerisches Werk und die Resultäte seiner Lehrtätigkeit - in Form einer Ausstellung 13 +1 . Dreizehn Positionen von ehemaligen Schülern und seine eigene sind zu besichtigen.Es handelte sich, so Rautmann, um eine gleichberetigte künstlerische Gemeinschaft, die sich einem Material verpflichtet sehe und mit ihm unterschiedlichste Wege beschreite: Arbeiten stünden neben organischen, von der Natur inspierierten Gebilden, Experimentelle, dem Austesten des Materials verpflichtete Gefäße inklassischer Form die haptischen Betonung der Oberfläche dem freien Spiel unerwarteter Farbkonstallationen. Auf diesem Hindergrund prägte Fritz Vehring mit seiner künstelerischen Haltung einen wichtigen Bereich der Kunsthochschule, so Rautmann.
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