Die Nacht der Museen: Kultur im Viererpack
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Runder Tisch um die "Gefäßinstallation": Stefan Back (Musikschule, v.L.), Dr. Sabine Vogel (Museum Tuch +Technik), Stadttöpferin Susanne Meissner, Carina Brügmann-Gyamfi (Keramikwerkstatt) und Dr. Martin Henatsch (Gerisch Stiftung) Planen dier serste Museumnacht. Foto Bluhm
Am 17. Mai gibt es Kultur bis Mitternacht
Neumünster - /bl - In Deutschlands Größstädten ist sie seit langem Kult, jetzt fasst sie auch in Neumünster Fuß: Am 17. Mai hebt sich der Vorhang für die 1. Neumünsterander Museumsnacht. Tuch + Technik, Gerisch-Stiftung, Stadttöpferei und die Keramikwerkstatt an der Bürgergalerie wollen es wagen: Quasi im abendlichen Stafettenlauf sollen Neumünseraner den etwas anderen Museumsbesuch mit vielen Einschüben, Musik und Überraschungen genießen - und sich dabei Appetit auf mehr holen.
"Die Besucher sollen nicht langen Vorträgen lauschem sondern flanieren, genießen und im Vorbeigehen auf das eine oder andere Interessante stoßen", sagt Museumschefin Sabine Vogel aber das Konzept. Entsprechend kleine Häppchen stecken im Programm: Keine Maschinenvorführungen, statt dessen Minikonzerte im 20-Minuten-Takt mit Aktiven der Musikschule erwarten, die Museumsgäste, Stadttöpferein Susanne Meissner baut zur Museumsnacht eine neue Ausstellung auf. Keramikerin Carina Brügmann-Gyamfi (Bürgergalerie) will in ihre Werkschau musikalische Überraschungen einflechten. Alle drei Einrichtungen haben von 19 bis 22 Uhr geöffnet.
Schwerpunkt der Museumsnacht ist (anschließend) der Gerisch-Park. Zwölf Studenten der Kieler Muthesius-Kunsthochschule zeigt mit Hilfe neuer Medien, Klang- und Lichteffekten ihre Vorstellung von "Video-Romanzen". Der Park ist ebenfalls ab 19 Uhr geöffnet, einige Romanzen entfalten ihre Wirkung allerdings erst bei Dunlkelheit. Park und Ausstellung in der Villa sind bis 24 Uhr geöffnet. Museum und Gerisch-Stiftung bieten erstmals ein Kombiticket für sechs Euro an. Der Eintritt in Keramkwerkstatt und Stadttöpferei ist frei.
