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ansicht |
galerie kielkind kiel mai 2010 abschied von neumünster august 09 landesmuseum schleswig-holstein, studioausstellung in der klassischen moderene, einzelausstellung juli 09 "für die vögel II" hfk bremen 2. neumünsteraner museumsnacht 09 galerie im fürsthof neumünster
1. neumünsteraner museumsnacht mai 2008 verlängerung des hochstipendiums galerie im fürsthof, neumünster dez. 2007
katharina hagemann, mai 2007
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kieler nachrichten vom 8. mai 2010 von sabine tholund |
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Kieler Nachrichten Sonnabend, 8. Mai 2010 von Sabine Tholund Wo die roten Flundern schwingenKiel. Die Galerie kielkind hat sich in den knapp acht Monaten ihres Bestehens etabliert: Künstlerisch Ansprechendes präsentiert sich hier leicht und unangestrengt, nicht selten mit freundlichem Augenzwinkern. So auch die aktuelle Schau. Drei Künstlerinnen, die allesamt ihr Studium an der Hochschule für Künste in Bremen als Meisterschülerinen von Fritz Vehring abgeschlossen haben, zeigen keramische Objekte vom gefräßigen Mobile bis zur menschlichen Kleiderhülle, vom Glitzerbonbon bis zur unschuldig dreinblickenden Wandmaus. Blumen, Köpfe und architektonische Objekte hat Ute Alexandra Fischer mitgebracht. Weiße Lilien lässt sich auf metallisch glänzenden Kupferstielen blühen und güldenen Staub in den aufgehenden Knospen funkeln. Das Gold ist echt man kennt das von Kaffeetassen aus Großmutters Sonntagsservice. “Ich arbeit gern mit anderen Materialien”, so Fischer die für ihre architektonischen Objekte auch Bronze verwendet. Aktuell ist sie mit der Herstellung von Glas beschäftigt, das sie inForm von bunten Perlen und Anhängern in filigranem Halsschmuckverarbeitet. Susanne Meissner, seit 2009 mit eigenem Atelier in Lübeck ansässsig, hat es mit den Fischen. Ein Mobile aus roten Flundern schwingt als Deckeninstallation an zarten Fäden im Raum, an einer Wand gegenüber lässt die gebürtige Schweinfurterin einen Schwarm kunterbunt glasierter Doraden schwimmen. Die Flossentiere sind als Gipsabdruck abgenommen. “Ich wollte so nah wie möglich am Orginal dranbleiben, um von da aus besser abstrahieren zu können”, so die 42. Jährige. Den Doradenschwarm hat sie so angebracht, dass es scheit, als würden die Fische die Wand hochklettern. “Ein schönes Geheimnis”, findet Meissner. “Ein bisschen Surealismus soll sein…” |
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| © 2003 susanne meissner keramik seit nov. 2006 in neumünster stadttöpferei und "galerie im fürsthof" ein stipendium der Dr. Hans Hochstiftung | |||||||||