susanne meissner jubiläumsausstellung hochstiftung neumünster


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galerie im Fürsthof

stadttöpferei neumünster

jubiläumsausstellung der stipendiatinnen

und stipendiaten der

dr. hans hoch stiftung

20 jahre stadttöpferei, neumünster

ausstellungen in der

sparkasse neumünster

und in der

galerie im fürsthof neumünster

von

04. - 23. september 2007

pressebericht

carina brügmann-gyamfi und susanne kallenbach keramik steinzeug

und wer waren und sind die stadttöpferinnen und stadttöpfer in neumünster?

carina brügmann-gyamfi, stadttöpferin von 1986-89
susanne kallenbach, stadttöpferin von 1986-89

nikolaus gierend, stadttöpfer von 1986-89
sigrun wassermann, stadttöfperin von 1986-89

eva koj, stadttöpferin von 1992-95

si-sook kang, stadttöpferin von 1995-98

kap-sun hwang, stadttöpfer von 1998-2000

roswitha winde-pauls, stadttöpferin von 2001-2004

blohmgumm
petra blohm und matthias gumm,
stadttöpfer 2005

susanne meissner, stadttöpferin von 2006-2009

danijela pivasevic-tenner, stadttöpferin ab 2009 - .....

Galerie im Fürsthof

Stadttöpferei Neumünster

Ausstellungen von
Dez. 2006 - Aug.2009


11. Ausstellung, 08. März 2009
mit Azusa Ueno, Bremen

10. Ausstellung 30. November 2008
2 Jahre stadttöpferei für mich als Stadttöpferin


9. Ausstellung 11. August 2008
mit Mendy Arp

8. Ausstellung 01. Juni 2008
mit Kirsten Brünjes

7. Ausstellung 2. Dezember 2007
mit mir als Stadttöpferin

6. Ausstellung Oktober 2007
Ute A. Fischer und Nils Rüdiger

5. Ausstellung Septempber 2007
20 Jahre Stadttöpferei Neumünster

4. Ausstellung August 2007
Inge Heuwold

3. Ausstellung Mai 2007
Katharina Hagemann

2. Ausstellung März 2007
Anna Franziska Kessler

1. Ausstellung Dezember 2006
Start meiner Zeit als Stadttöferin

Ausstellung in der Galerie im Fürsthof, den Räumen der Stadttöpferei und somit der Dr. Hans Hochstiftung, Neumünster
eva koj, blohmgumm, kang, hwang, meissner,wassermann
Ausstellung in der Sparkasse Südholstein,

am Kuhberg, Neumünster

blohmgumm, sparkasse neumünster
winde-pauls, brügmann-gyamfi, koy, porzellan, steinzeug, keramik
winde-pauls, brügmann-gyamfi, keramik, porzellan, steinzeug red. roswitha winde-pauls, eva koj spk neumünster
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eva koj, meissner, spk neumünster
Sparkasse südholstein neumünster keramikausstellung 20 jahre Stadttöpferei neumünster stipendim der dr. hans hochstiftung

Geschäftsmann mit großem Herzen

15. Oktober 2009 | Von bl shz

Ohne ihn gäbe es keine Stadttöpferei, das kulturelle Leben der Stadt wäre ärmer, die soziale Kälte größer: Rund 75 000 Euro schüttet die Dr.-Hans-Hoch-Stiftung Jahr für Jahr für soziale und kulturelle Projekte aus.

Egal, ob eine alleinstehende Mutter die noble Klassenreise ihres Filius’ nicht bezahlen kann, das junge Violin-Talent einen Zuschuss für die erste eigene Geige benötigt oder in der Drogenhilfe die Stelle eines Beraters überbrückt werden muss, die Stiftung hilft, wo sie kann - und das seit über 25 Jahren.

1983 konnten die Ausschüsse für Kultur und Soziales in ihrer Eigenschaft als Stiftungsräte erstmals über die zweckbestimmten Erträge aus dem Millionen-Vermögen Dr. Hans Hochs verfügen.

Der Geschäftsmann, 1981 im Alter von 70 Jahren verstorben, war noch kurz vor seinem Tod zu Experten in die Schweiz gereist, um seine Idee einer Stiftung für seine Heimatstadt Neumünster "wasserdicht" zu gestalten. Hoch überschrieb der Stiftung den größten Teil seines Vermögens, mehrere Grundstücke und Häuser inklusive edler Möbel und Ausstattung im Gesamtwert von über 2,5 Millionen Mark.

Obwohl bereits zu Lebzeiten für seine überaus soziale Ader bekannt, war Hochs nobles Geschenk an seine Heimatstadt doch überraschend. Der promovierte Volkswirt war als Geschäftsmann zwar geachtet, musste sich zeitlebens wegen seiner Homosexualität aber auch gehässiges Getuschel über "Fräulein Hoch" gefallen lassen.

Bereits durch ein gutbetuchtes Elternhaus versorgt - schon Vater Max betrieb am Großflecken 23 (heute Rossmann) eingut laufendes Farben- und Drogeriegeschäft - kam Hans Hoch vor allem durch den von ihm gegründeten Großhandel für Chemieprodukte zu Wohlstand. Das Unternehmen in einem Haus, das später der Erweiterung von Karstadt wich, war ein wichtiger Zulieferer für Neumünsters Tuch- und Leder industrie.

Stadttöpferei Neumünster

Das größte und ehrgeizigste Projekt der Dr. Hans Hoch Stiftung ist die vom Kulturbüro Neumünster konzipierte „Stadttöpferei“ und die dazugehörige Galerie.Seit 2007 wird die Stadttöpferei auch von der Stiftung der Sparkasse Südholstein unterstützt.

Nicht selten sind die letzten Studiensemester eines Kunststudenten durch die bange Frage belastet, wo die eigene künstlerische Arbeit fortgesetzt werden kann, wenn Ateliers und Werkstätten der Hochschule nicht mehr zur Verfügung stehen.

Besonders hart betroffen sind die Vertreter plastischer Disziplinen, zu denen auch die Keramik gehört und die mit gewichtigen Materialien arbeiten und auf eine ortsgebundene technische Einrichtung angewiesen sind.

Für den jungen Künstler, der die Hochschule verlässt, gibt es keine Institutionen, in deren Schutz er, versehen mit einem bescheidenen Salär, als Referendar oder Assistent, den Übergang in die Selbständigkeit vorbereiten kann. Er muss von einem Tag auf den anderen sich einem rigorosen
Wettbewerb stellen und sich behaupten oder unterliegen.

Betrachtet man vor diesem Hintergrund die Lebensläufe vieler ernstzunehmender Künstler, so wird man feststellen, dass Studienzeiten von 5 - 6 Jahren fast die Regel, dass aber auch 8 - 10 Jahre durchaus keine Seltenheit sind.

Daraus lässt sich folgern, dass Selbstfindung, Entwicklung der künstlerischen Persönlichkeit und Aneignung der Ausdrucksmittel ein lang währender Prozess ist, der sich in den verkürzten Regelstudienzeiten kaum noch vollziehen kann.

Um so erfreuter zeigte sich Professor Johannes Gebhardt, Leiter des Studiengangs Keramik an der Muthesius-Hochschule in Kiel, als 1985 Dr. Martin Sadek, Leiter des Kulturbüros Neumünster im Auftrag der Dr. Hans Hoch Stiftung an ihn mit dem Angebot herantrat, ein Atelier für begabte Absolventen einzurichten.

Innerhalb kurzer Zeit konnte, nach Besichtigung der vorgesehenen Räume, ein Konzept für den Ausbau technisch gut ausgestatteter Arbeitsräume, eines Ausstellungsraumes und einer im Haus gelegenen Wohnung gefunden werden. Das gemeinsam entwickelte Konzept sah vor, diese idyllisch im Zentrum der Stadt gelegene Einrichtung, von der Hochschule empfohlenen Absolventen der Keramikklasse für einen begrenzten Zeitraum kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Mehrere junge Keramiker und Keramikerinnen  hatten die Möglichkeit ohne Sorge um Wohnung und Arbeitsstätte, ihre künstlerische Entwicklung weiter zur Reife zu bringen und Kontakte zum Markt zu entwickeln.

Inzwischen ist es zur Gewohnheit geworden, dass die Stipendiatinnen und Stipendiaten den Ausstellungsraum als „Galerie im Fürsthof“ nutzen und mehrmals im Jahr Künstler zu Ausstellungen einladen.

Aus einer weiteren Initiative, die sich aus der Zusammenarbeit von Stipendiatinnen und Stipendiaten, ehemaligen Studenten der Keramikklasse und dem Kulturbüro entwickelte, entstanden Ausstellungen von Keramik und Floristik, die auch überregional eine bemerkenswerte Akzeptanz bei Fachleuten und Publikum gefunden haben.

Diese Beispiele zeigen, dass an dem Vermächtnis des Stifters Dr. Hans Hoch nicht nur die unmittelbar Begünstigten, sondern durch das dadurch erweiterte Kulturangebot alle aufgeschlossenen Bürgerinnen und Bürger der Stadt teilhaben können. Man darf davon ausgehen, dass dies im Sinne des Stifters ist.

In Zeiten leerer Staatskassen wird besonders gern bei den Kulturetats gespart. Eine Stadt, der durch Bürgersinn und kulturelles Engagement ein Vermächtnis wie die Dr. Hans Hoch Stiftung zuteil wurde, kann sich glücklich schätzen, weil ihr dadurch ein Handlungsspielraum für kulturelle und soziale Aktivitäten erhalten bleibt.

Text der Dr. Hans Hoch Stiftung

© 2003 susanne meissner keramik seit nov. 2006 in neumünster stadttöpferei und "galerie im fürsthof" ein stipendium der Dr. Hans Hochstiftung